Vorgehen bei einer osteotherapeutischen Behandlung:



  • Vorstellung des Pferdes mit Anamnese, Inspektion im Stand und Ganganalyse im Schritt u. Trab; evtl. Vorreiten oder Longieren

 

  • Osteotherapeutische Behandlung:
  • mit Hilfe seiner Hände ertastet der Therapeut strukturelle Blockaden an Muskeln, Sehnen, Gelenken und Organen und behebt diese durch entsprechende manuelle Techniken
  • da sämtliche Strukturen des Körpers miteinander in Verbindung stehen und sich gegenseitig beeinflussen , wird der Körper als eine Einheit betrachtet
  • dementsprechend umfasst die Behandlung das ganze Pferd von Kopf bis Schweif.
  • Kontrolle von Zähnen, Hufen/Beschlag, sowie des Sattels

 

  • Anleitung zur Nachbehandlung:
  • das Pferd darf in den ersten 48 Std. nach der Behandlung nicht gearbeitet werden, sondern sollte sich frei z.B. auf der Weide bewegen, um sich an die veränderten Bewegungsabläufe zu gewähnen
  • der Besitzer/Reiter erhält ein Übungsprogramm mit entsprechenden Dehnungen und Mobilisationen, wonach das Pferd selbstständig weiterbehandelt werden sollte
  • auch die folgende Arbeit an der Longe und unter dem Sattel wird individuell auf das Pferd abgestimmt


5.  Kontrollbehandlung nach einigen Wochen bei Bedarf


Anmerkung: Hat sich ein Problem über einen längeren Zeitraum manifestiert, braucht es oft Wochen, bzw. Monate bis sich die evtl. vorher fehlende oder falsch entwickelte Muskulatur umstrukturiert und entsprechend richtig ausgebildet hat. Doch mit der nöitgen Geduld und dem Verständnis der anatomischen Strukturen des Pferdes, sowie ihrem Zusammenspiel kann man sich und seinem Pferd dessen Gesundheit und die Freude an der Arbeit lange erhalten.






Cocos, 14 jähriger Wallach

vor der Behandlung




Cocos 3 Monate später

nach  entsprechender Trainingsarbeit mit deutlich besserer Hals-u. Gesäß-
muskulatur